Wer Fortuna trotzt

Ilka Stitz
Historischer Kriminalroman
kt., 430 Seiten
EUR 12.00, E-Book EUR 11.99
ISBN 978-3-89425-612-8
Erscheinungsdatum: 05/2010

Liebe, Hass, Rache, Leidenschaft

Der junge Bergbaucurator Felix soll die Bergwerke Galliens und Germaniens inspizieren. Doch kaum hat er seine Aufgabe begonnen, verunglückt ein Mann. Als Felix ihm helfen will, stürzt der Stollen ein. Offenbar war eine Stütze angesägt und ausgerechnet Felix gerät unter Mordverdacht. Im letzten Moment kannt er mithilfe des Sklaven Ateius fliehen. Die beiden machen sich auf den Weg in die Colonia Agrippinensis zu Felix' Onkel, von dem er sich den Beweis seiner Unschuld erhofft. Doch die Verfolger sitzen ihm im Nacken und – ist Ateius zu trauen?
Felix' Bruder Victor plagen unterdessen andere Sorgen: Er ist dem verbotenen Glücksspiel verfallen, wovon seine geliebte Frau Lavinia nichts ahnt. Der Statthalter jedoch weiß von Victors Schwäche und spannt ihn in seine Umsturzpläne ein. Als der Onkel der Brüder stirbt, könnte Victor sich mit einem Schlag von seinen Problemen befreien – sofern sein Bruder Felix der Stadt fernbleibt. Und auch Lavinia hat Interesse daran, dass ihr Schwager die römische Provinzhauptstadt nie erreicht …

»Den Weg von Felix und Ateius, dem mysteriösen Ex-Legionär und Gladiator quer durch die wildromantische Eifel nach Köln, wo Felix Aufklärung erwartet, inszeniert Ilka Stitz in ihrem Roman ›Wer Fortuna trotzt‹ als antikes Roadmovie … Das alles erzählt Ilka Stitz mit einer dem Sujet absolut angemessenen Entschleunigung und verbindet dabei viel historisches Ambiente aus der römischen Besatzungszeit des Rheinlands mit einer Kriminalstory, die ganz den Umständen und der Zeit angemessen eher handfest daherkommt, was enorm zur Glaubwürdigkeit der Geschichte beiträgt. Dazu sorgt noch eine ordentliche Portion Sandalenkino für richtige Abenteuerstimmung – oder die Lust, sich auch selbst einmal auf eine Entdeckungstour zu den Resten der Römer im Rheinland zu machen.« FOCUS online

»Ilka Stitz zeichnet konsequente Figuren, beschreibt glaubwürdig historische Zeiten, alles eingepackt in einen spannenden Krimi.« P.S. – Die linke Zürcher Zeitung

Trailer zum Buch


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