Am Ende die Nacht

Michael Herzig
Roman
geb. mit Schutzumschlag, 207 Seiten
EUR 20.00, E-Book EUR 15.99
ISBN 978-3-89425-674-6
Erscheinungsdatum: 03/2016

Ein Roman wie eine wilde Reise durch die Nacht:
Zwölf Menschen, die auf dem schmalen Grat zwischen Recht und Unrecht darum kämpfen, sich selbst treu zu bleiben

Ein Migrant ist assimilierter, als es ihm lieb ist.
Ein Lobbyist strauchelt über seine Laster.
Eine Societylady wittert die Chance, verlorenes Familienglück herbeizuzwingen.
Ein Hauswart wischt ausschließlich vor den Türen der anderen.
Eine Bankerin kann sich keine Gefühle leisten und wird von ihren Emotionen überwältigt.
Eine Sekretärin sträubt sich gegen die Verbürgerlichung und verbürgerlicht dabei.
Eine Journalistin nähert sich nicht dem Durchbruch, sondern starrt in den Abgrund.
Ein Partygirl flieht vor der Ernüchterung.
Eine Hausbesetzerin verwirkt ihre Glaubwürdigkeit.
Ein Zuhälter sieht sich als Unternehmer.
Ein Polizist macht nichts als seinen Job und damit Schlagzeilen.
Zsófia Bihari hat nichts als ihren Körper und viel zu verlieren.
Und am Ende wird es nicht für jeden einen Morgen geben …

»Mit diesem rasanten, atmosphärischen Noir (im Wortsinn) ist er [Michael Herzig] der Jörg Fauser der Gegenwart. … Ein deutscher Noir, wie man ihn lange nicht mehr gelesen hat. Ein rasantes Erzählereignis der düsteren Art.« Alexander Kluy, Buchkultur Krimi Spezial

»Eine Geschichte, wie eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht, Momentaufnahmen von zwölf Menschen, für die es nicht alle einen Morgen geben wird …« Dr. Eckhard Jung, ZKN Mitteilungen

»Michael Herzig legt einen Roman vor, der sich ganz in der Tradition der großen amerikanischen Literatur bewegt. Zwölf Menschen, zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. All das verwebt er zu einem Gesamtbild, das sich erst nach und nach entwickelt. Aber am Ende erreicht es den Leser, für den das alles ebenso berührend wie faszinierend ist.« Michael Schulte, Westfälische Nachrichten

»Ein kriminalistisches Portät der Stadt Zürich, gesellschaftskritisch, nicht ohne Humor. Empfohlen.« Regine Mitternacht, ekz Bibliotheksservice

»Ein moderner Godot: Menschen, die in ihren Kontexten leben – ob Politik, Finanzen, Kunst oder Milieu –, fallen Schritt für Schritt aus ihrer Rolle, tauchen auf und gehen unter. … Eine Geschichte, die in Zürich situiert ist, aber genauso gut in Rom, Hamburg oder Paris stattfinden hätte könnenSandro Cattacin, www.amazon.de, Top-Kundenrezensionen

»Weit entfernt vom Regiokrimi, ist dies ein literarisch eindrucksvoller Roman. … Hinter ›reich‹ und ›teuer‹ findet sich beim genaueren Hinschauen ein konfliktbehafteter Organismus mit vielen, sehr verschiedenen Akteuren aus verschiedenen Klassen. So entwickelt sich dieses komplizierte Ding, das wir Gesellschaft nennen.« Wolfgang Müller, Buchhandlung Beer/Zürich,Buchhändler-Lesetipp

»Am Ende die Nacht ist ein schneller kleiner Thriller, dessen Plot überzeugt. … Nachdrückliche … Lektüreempfehlung« Joachim Feldmann, Am Erker

»Sprache, Atmosphäre und Handlung ergeben ein dichtes Ganzes, ein gelungenes Porträt einer Gruppe von Menschen in einer Nacht, die das Leben verändern wird. Spannend und berührend …, ist dies ein hervorragendes Beispiel für einen multiperspektivischen Spannungsroman!« Frank Menden, Stories! Die Buchhandlung


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