617 Grad Celsius

Horst Eckert
Kriminalroman
kt., 317 Seiten
EUR 9.50, E-Book EUR 8.99
ISBN 978-3-89425-297-7
Erscheinungsdatum: 02/2005

Ein Haus explodiert und für Anna Winkler bricht eine Welt zusammen

Der Mord an dem jungen Maler Daniel, der wie ein Bruder für sie war, bringt die Welt der Kripobeamtin Anna Winkler ins Wanken. Zwar gelingt es ihr, zur Verurteilung des Täters beizutragen, doch danach meldet sie sich für einen Einsatz in Bosnien, um Abstand zu gewinnen.
Ein Jahr später kehrt Anna nach Düsseldorf zurück und bekommt sofort einen neuen Fall: In der Innenstadt explodiert ein Wohnhaus, es gibt Tote. Bald finden sich Hinweise, dass an der Gasleitung manipuliert worden ist. Als die Identität der Opfer feststeht, erkennt Anna, dass sie den Mord an Daniel neu überdenken muss: Die beiden Fälle hängen zusammen und ihr eigenes Vorgehen bei den damaligen Ermittlungen erscheint nun in neuem Licht.
Um den Fehler wieder gutzumachen, stürzt sich die Kripofrau in die Arbeit. Doch bald deutet eine Spur nicht nur auf ihren Onkel Uwe Strom, der als Ministerpräsident vor der Wiederwahl steht. Auch Annas eigener Vater, früher selbst bei der Polizei und jetzt Landtagsabgeordneter, scheint ein düsteres Geheimnis zu hüten.

»Gleich drei Handlungsfäden verwebt der Autor darin geschickt, besser denn je ist ihm eine wirklich runde Geschichte gelungen: Der Spannungsbogen trägt von Anfang bis Ende.« Darmstädter Echo

»›617 Grad Celsius‹ ist ein höchst brisanter Kriminalroman. Und einer, der einen ungewohnten Horst Eckert zeigt: Einen gesellschaftskritischen Autor, der sich zum Fundamentalkritiker der politischen Klasse entwickelt.« Deutsche Welle

»Es ist einer der faktenreichsten Polizeikrimis der letzten Jahre, dessen Handlung auf drei Zeitebenen zu einem Plot zusammenläuft, dem man gespannt entgegenliest. … Ein spannendes, lesenswertes Buch, was manchen guten TV-›Tatort‹ locker übertrumpft.« TIP Berlin


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