Fesselnde Unterhaltung

nicht mehr, aber auch nicht weniger will der Grafit Verlag mit seinen Büchern bieten. 1989 gegründet, war der Anspruch zunächst nicht so klar umrissen. In den ersten Jahren bildeten Hotelführer einen weiteren Schwerpunkt des Programms. Doch 1999 entschieden Verlagsgründer Dr. Rutger Booß und seine Mitarbeiterinnen, sich zukünftig ausschließlich der Bekämpfung von – natürlich fiktiv begangenen – Verbrechen zu widmen.

Von Beginn an war es ein besonderes Anliegen, den deutschsprachigen Krimi aufzubauen und zu entwickeln. In den ersten Jahren handelte es sich in der Tat um Aufbauarbeit – in den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts war Kriminalliteratur ein fast nicht existentes Genre im Buchmarkt und erst recht der deutsche Krimi fristete ein kümmerliches Dasein. Doch nicht zuletzt dank der Erfolge der ›Eifel-Krimis‹ von Jacques Berndorf – die Geschichten über Siggi Baumeister stürmten regelmäßig die Bestsellerlisten –, begann der Krimimarkt zu boomen.

Heute ist die Krimilandschaft unüberschaubar groß, fast nach dem Motto ›Jedes Dorf bekommt seine Leiche‹. Der Grafit Verlag legt aber weniger Wert darauf, dass jedem Dorf ein Verbrechen angedichtet wird, als vielmehr, dass gute und spannende Geschichten erzählt werden – die durchaus auch schon mal den Rahmen des Genres sprengen dürfen. So finden sich inzwischen neben zeitgenössischen Krimis und Thrillern auch historische und zeitgenössische Romane im Grafit-Programm, die sich nicht in die Genreschublade legen lassen, aber fesselnde Unterhaltung vom Feinsten bieten.

Mehr zum Grafit Verlag und seiner Geschichte hier:

Zahlen, Daten, Fakten:

Selbstdarstellung des Grafit Verlags

Chronik:

Chronik des Grafit Verlags


© 2012 Grafit Verlag GmbH